Umzug über Arbeitgeber – Was viele Arbeitnehmer gar nicht wissen

Zwei Varianten muss man bei Umzügen unterscheiden, wenn diese aufgrund eines Jobs durchgeführt werden. Variante 1 ist hier die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber eine neue Position zur Verfügung stellt, also beispielsweise eine Beförderung, bei der sich der neue Arbeitsort in einer anderen Stadt befindet. In diesem Fall übernimmt der Arbeitgeber in der Regel automatisch die Kosten. Das muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein. Hier sollte man sich als Arbeitnehmer vorab mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzen und die Gegebenheiten genau abklären. Variante 2 bezieht sich auf die notwendigen Umzüge beim Antritt einer neuen Arbeitsstelle. Ist der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer begeistert und möchte diesen fortan in seiner Firma haben, so kann man die Kosten auf das Unternehmen umlagern. Das heißt, hier kann man beim Arbeitgeber anfragen, ob dieser die Auslagen übernimmt. In den meisten Fällen ist es hier dann so, dass der Arbeitnehmer erst einmal die Kosten selber übernimmt und dann als Bonuszahlung vom Unternehmen zurückerstattet bekommt. Auch hier sollte man sich aber vorab mit dem Unternehmen in Verbindung setzen und die jeweilige Situation im Vorfeld absprechen.

Sonderurlaub für den Umzug – Ist sowas möglich?

Die Diskussion um zusätzlichen Urlaub für Umzüge hält sich schon seit Jahren. Viele Menschen, speziell Arbeitgeber sind hier der Meinung, dass solche zusätzlichen Tage nicht notwendig sind und wollen diese dem Arbeitnehmer auch nicht zur Verfügung stellen. Dem ist aber nicht so. Es gibt hier klare gesetzliche Vorgaben, die für dieses Szenario aufgestellt wurden. Lediglich die Anzahl der Tage kann hier variieren. Das kommt auch immer darauf an, wie groß die Strecke und der Aufwand des jeweiligen Umzuges sind. Dennoch ist ein solchen Urlaub in jedem Fall gesetzlich verankert. Kommt es nun zu dem Szenario, dass man hier als Arbeitnehmer seinen eigentlichen Urlaub nutzen muss, so kann man dies am Ende des Jahres wiederum geltend machen. Das heißt, entweder bekommt man hier die jeweiligen Tage wieder gutgeschrieben oder der Arbeitgeber muss die Tage in Form von Entgeld entrichten. Diese beiden Optionen stehen hier zur Verfügung. Sollte man als Arbeitnehmer jedoch keine Ansprüche geltend machen, so verfällt diese Situation nach einer Weile. Nach Ablauf des Zeitfensters können dann keine Auslagen mehr zurückgefordert werden, insofern hier nicht schon einmal eine Forderung in schriftlicher Form erfolgt ist. Um sich hier bestmöglich absichern zu können, ist es immer zu empfehlen, alles was mit diesem Thema zu tun hat, in schriftlicher Form mit dem Arbeitgeber auszumachen. Diese Situation kommt aber nur dann vor, wenn sich der Arbeitgeber generell gegen solche Situationen sträubt. In der heutigen Zeit kommen solche Probleme aber nur noch selten vor, da sich die Arbeitgeber meist ohne große Probleme auf solche Kostenübernahmen einlassen. Es handelt sich also hier nur um Ausnahmen, die hier beschrieben wurden.

Umziehen leicht gemeint – günstige und preiswerte Möglichkeiten optimal nutzen

In Berlin, Hamburg oder auch anderen großen Städten sind Umzüge in der Regel recht teuer, da sie mit einem großen Zeitaufwand verbunden sind. Billige Angebote findet man hier nur sehr selten. Man kann sich aber einen gewissen Vorteil verschaffen, um so viel Geld zu sparen. Die Planung ist hierbei entscheidend. Dazu ein Beispiel. Plant man den Umzug in einer großen Stadt während der typischen Rushhour, so kann man davon ausgehen, dass hier deutlich mehr Zeit benötigt wird, was natürlich auch mit deutlich höheren Kosten verbunden ist. Die zeitliche Planung ist also ein ganz wichtiger Bestandteil des Ganzen. Darüber hinaus kann man auch sehr viel Geld bei den Verpackungsmaterialien sparen. Hier kann man zum Beispiel im Internet nachschauen, ob es Personen gibt, die ihre Umzugskartons, Möbelboxen oder ähnliche Produkte, die für einen Umzug benötigt werden, zur Verfügung stellen. Oftmals findet man im Internet Personen, die durch eigene Umzugsaktivitäten solche Produkte „auf Lager“ haben, die sie gar nicht mehr benötigen. Hier kann man dann echte Schnäppchen schlagen. Dazu gehört natürlich auch etwas Glück, genau in dem Zeitfenster eine solche Person zu finden. Aber man sollte dies in jedem Fall mit in Betracht ziehen, da man hier besonders viel Geld sparen kann. Das wird auch den Arbeitgeber freuen, wenn man sich hier besonders viel Mühe bei der Kostensenkung gibt.